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Museumstag im Ortsmuseum - Die Geschichte des ABA

1928 gründete der blinde Rudolf Lüscher die Genossenschaft Arbeitsheim für Gebrechliche Amriswil als Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Beeinträchtigung. Unterstützt wurde er durch gemeinnützige Vereine. In der Folge konnte der «Lindenhof» an der Arbonerstrasse erworben werden, wo eine Produktion von Besen und Bürsten, zugleich aber auch ein Wohnheim für die Mitarbeiter mit Beeinträchtigung eingerichtet wurde. Am 5. Februar 1933 brannte das Fabrikationsgebäude nieder. Es folgte ein Wiederaufbau und Ausbau für bis zu 70 Arbeitsplätze. Die Zeit bis zur Einführung der Eidgenössischen Invalidenversicherung 1960 war geprägt durch eine stete Sorge um die Finanzen. Musste eine Maschine angeschafft werden, hatten Vorstand und Geschäftsleitung als Bittsteller Spenden zu sammeln. Die Einführung der IV brachte eine Entlastung zugunsten der Betreuten. In den 80er-Jahren drängte sich eine Gesamtsanierung der in die Jahre gekommenen Bauten auf. Mit dem Neubau entstand «das ABA», wie es uns heute vertraut ist. Darüber und weitere Facetten des ABA berichtet Geschäftsleiter Daniel Brunner (Bild) am Museumssonntag, 3. Mai um 15 Uhr im Ortsmuseum – im grösseren Rahmen des Oberthurgauer Museumssonntags.

Ortsmuseum
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