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«Der Reiz liegt darin, die gesperrten Strassen mit dem Velo zu geniessen»

27. August 2026
Die Amriswilerin Diana Gutjahr hat den slowUp Bodensee schon mehrfach erlebt. Was sie an dem Anlass besonders schätzt und warum sie auch dieses Jahr wieder mit ihrer Familie unterwegs sein will.

«Wer noch nie an einem slowUp teilgenommen hat, der hat definitiv etwas verpasst», sagt Nationalrätin Diana Gutjahr. Die Amriswilerin nahm bereits mehrfach am slowUp Bodensee teil: «Meistens war ich mit dem Velo unterwegs.» In einem Jahr, erinnert sich Gutjahr, absolvierte sie die gesamte Strecke auf Skates. «Danach war mir klar: Das Velo ist die gemütlichere Wahl», schmunzelt sie.

40 Kilometer ohne Autoverkehr

Der slowUp Bodensee findet dieses Jahr am Sonntag, 30. August, statt. Dabei werden von 10 bis 17 Uhr 40 Kilometer von Romanshorn über Amriswil nach Roggwil sowie über Horn und Arbon zurück zum Romanshorner Hafen für den motorisierten Verkehr gesperrt. «Der Reiz liegt für mich darin, die gesperrten Strassen einmal ganz entspannt mit dem Velo geniessen zu können», betont die Amriswilerin. Die Bodenseeregion zu geniessen, bekannte Gesichter zu treffen und an verschiedenen Stationen einen Schwatz zu halten, gehört für Gutjahr ebenfalls zum Erlebnis dazu. 

Freude am gemeinsamen Erlebnis

«Ich erinnere mich an die vielen Familien der Strecke entlang», so Diana Gutjahr. «Die Freude der Kinder, wenn sie ihre Körbe mit Give-aways der unterschiedlichen Stationen füllen, ist jedes Mal schön mitzuerleben.» Auch dieses Jahr gibt es auf dem Rundkurs wieder einiges zu erleben: In Roggwil laden ein Velo-Parcours sowie kostenlose Schlossführungen zu Bewegung und Einblicken in die Geschichte ein. Horn verwandelt sich in einen Treffpunkt für Kinder und Familien. «Es geht beim slowUp nicht darum, wie viele Kilometer man fährt oder wie fit man ist. Viel wichtiger ist, die besondere Atmosphäre zu geniessen, die Region zu erleben und einfach einen schönen Tag zu verbringen», so Gutjahr.

Das Tempo bestimmt die Familie

Die Idee, dass die Strassen für einen Tag unter anderem den Velofahrenden und Skatern gehören, gefällt Diana Gutjahr: «Ich fahre zwar sehr gerne Auto, so ein Tag entschleunigt allerdings auch.» Besonders schön sei für sie, wenn sich Familien für einmal unbeschwert auf den Strassen bewegen können. «Das ist heute nicht mehr selbstverständlich», betont die Amriswilerin. Gleichzeitig zieht der slowUp Menschen von nah und fern an und macht so die Region erlebbar. Trifft man diesen Sonntag denn auch auf die Nationalrätin? «Wir werden versuchen, eine gewisse Strecke zu fahren, ja.» Das Tempo richtet sich dieses Jahr allerdings nach dem jüngsten Familienmitglied: «Wir schauen ganz entspannt, wie weit wir kommen», sagt Gutjahr. Der Tag, so ist sie sich sicher, wird nicht nur auf dem Velo, sondern auch daneben zu einem tollen Erlebnis.  

Die Nationalrätin und Amriswilerin Diana Gutjahr (kl. Bild) hat bereits mehrfach am slowUp Bodensee teilgenommen. Auch dieses Jahr will sie eine Strecke fahren.
Die Nationalrätin und Amriswilerin Diana Gutjahr (kl. Bild) hat bereits mehrfach am slowUp Bodensee teilgenommen. Auch dieses Jahr will sie eine Strecke fahren.
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