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Kunstrasenprojekt: Informationen aus erster Hand

13. August 2026
Am Mittwoch, 26. August, informiert die Sportkommission über das geplante Kunstrasenprojekt. Dabei erhalten Interessierte Einblick in die Planung, die Vorteile eines Kunstrasens sowie die vorgesehenen Kosten und können ihre Fragen stellen.

Bereits seit Monaten steigt das Thermometer fast täglich über 30 Grad. Zudem wartet man vergebens auf Regen. Eine Situation, die die Rasenflächen bei der Sportanlage Tellenfeld zusätzlich belastet. «Auch wenn der Rasen während der Sommerferien eine Pause von den Sportlerinnen und Sportlern hatte, so ist er doch durch die Hitze und Trockenheit sehr belastet», sagt Hansjakob Laib, Verantwortlicher für die Sportanlagen und beratendes Mitglied der Sportkommission. Er geht davon aus, dass die Scherfestigkeit unter den schwierigen Bedingungen sehr stark gelitten hat. «Ich nehme an, dass sich der Rasen zu grossen Teilen ablösen wird und massive Pflegemassnahmen auf uns zukommen werden.» 

Informationen aus erster Hand

Nicht nur durch die extreme Wetterlage, auch durch die starke Nutzung geraten die Naturrasenfelder zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Der Sportplatz 2 muss deshalb saniert werden. Als Alternative zur Sanierung steht der Bau eines Kunstrasenspielfelds zur Diskussion. Um das Projekt Kunstrasen der Öffentlichkeit näherzubringen, lädt die Sportkommission am Mittwoch, 26. August, um 19.30 Uhr zur Informationsveranstaltung auf dem Sportplatz 2 ein. «Aich n diesem Abend wird das Projekt genauer vorgestellt und erläutert», sagt Felix Würth, Stadtrat Ressort Sport und Präsident der Sportkommission. Von der Idee bis zur Detailplanung können sich die Amriswilerinnen und Amriswiler direkt vor Ort ein Bild machen. «Unter anderem wird der Projektbeschrieb vorgestellt und die detaillierten Pläne werden zur Ansicht aufgelegt», verrät Würth. Zudem wird über die Umzäunung des Spielfelds, die überdachte Tribüne auf der Südseite, die Videoüberwachung sowie die geplante Umstellung auf LED-Beleuchtung informiert.


Kunstrasen überzeugt mit Vorteilen

Bereits 2025 sprach die Bevölkerung einen Kredit zu einer Machbarkeitsstudie der Firma bhateam ingenieur ag aus Frauenfeld und Sirnach aus. Diese Arbeiten wurden weiter vorangetrieben. «Ein Kunstrasen erhöht die Attraktivität und Benutzbarkeit enorm», sagt Felix Würth. Ein Kunstrasenteppich kann ganzjährig genutzt werden. «Zudem würde er auch die drei weiteren Rasenfelder sowie die Sporthallen entlasten», ergänzt Hansjakob Laib. Ein weiterer Vorteil von Kunstrasen zeigt sich in Sommern wie diesem: «Aktuell bewässern wir den Naturrasen täglich mit rund 75 Kubikmetern Wasser – auch dann, wenn der Platz während der Sommerferien nicht genutzt wird», so Laib. Ein Kunstrasen müsse hingegen lediglich vor der Nutzung zum Abkühlen bewässert werden. Dafür seien rund zehn Kubikmeter Wasser nötig. «Das spart enorm viel Wasser», gibt er zu bedenken. «Die jährlichen Unterhaltskosten des heutigen Naturrasenspielfelds belaufen sich auf rund 45'000 Franken, wohingegen beim Kunstrasen lediglich rund 15'000 Franken anfallen», sagt der Stadtrat des Ressorts Sport. Am Informationsabend wird im Detail über den Kostenvoranschlag sowie die Unterhaltskosten gesprochen.

Gut informiert an die Urne

«Ziel des Abends ist es, dass sich die Besucherinnen und Besucher nach dem Anlass eine Meinung bilden und damit am 27. September an der Urne gut vorbereitet abstimmen können», betont Felix Würth. Es besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit Stadtpräsident Gabriel Macedo, Felix Würth, Hansjakob Laib und Matthias Tuchschmid, Planer der bhateam ingenieur ag, persönlich ins Gespräch zu kommen. So können offene Fragen direkt mit den Verantwortlichen geklärt werden.

Felix Würth und Hansjakob Laib (v.l.) sprachen im amriswil.info Freitag, 19. Juni, bereits ausführlich über das Projekt Kunstrasen.
Felix Würth und Hansjakob Laib (v.l.) sprachen im amriswil.info Freitag, 19. Juni, bereits ausführlich über das Projekt Kunstrasen.
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