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Störkultur

Aufgrund der verschärften Massnahmen müssen alle Störkultur-Anlässe verschoben werden. Zwar wäre eine Durchführung mit zehn Besuchern pro Anlass möglich gewesen, einige Restaurantbetreiber, in denen die Anlässe stattgefunden hätten, mussten aber aus wirtschaftlichen Gründen absagen. Also entschied man sich, die Anlässe jetzt nicht durchzuführen. Gestorben ist das Projekt Störkultur damit aber nicht. Die Anlässe werden im kommenden Jahr stattfinden. Der Projektleiter Florian Rexer ist dabei, neue Termine mit den Künstlern und Gastronomen zu besprechen. Wann die Anlässe nachgeholt werden, ist mit Ausnahme von «Keeshea solo – eine Lady und ihr Saxophon» noch nicht bekannt. Ihr Auftritt wird am 19. März stattfinden. Die Kulturkommissionspräsidentin Madeleine Rickenbach und der Kulturbeauftragte Andreas Müller danken allen Beteilgten für den Einsatz und freuen sich darauf, dass 2021 weiter gestört wird.

 

Das Programm
Giusis Restaurant - offen Lavieenrose featuring Keeshea
Bistro Cartonage - offen Larissa Baumann & Band

Freitag, 19. März 2021, 19 Uhr
Wasserschloss Hagenwil 

Keeshea - solo eine Lady und ihr Saxophon
Weinfach - offen Karin Ettlinger Stimmenkünstlerin
Löwen Sommeri - offen Cobus, Sira & Srdjan
Bistro Cartonage - offen Florian Rexer Kid’s X-Mas
La Locanda Bären - offen Pippi live: Alleinunterhalterikone Pipistrello


Moderation: Florian Rexer
Reservationen: Bitte unbedingt Plätze am jeweiligen Veranstaltungsort reservieren, da die Platzzahl beschränkt ist.
Künstlerprogramm: Eintritt frei, Kollekte
Ein Projekt der Kulturkommission der Stadt Amriswil

 

 

Kultur, von der man sich gerne stören lässt

Um die heimischen Künstler zu unterstützen hat die Kulturkommission Amriswil das 
Projekt «Störkultur» ins Leben gerufen.

Kultur die stört, Kultur die stören will, Kultur, von der man sich gerne stören lässt – so in etwa könnte man das Projekt «Störkultur» der Stadt Amriswil beschreiben. Ein Projekt der Kulturkommission, das Amriswiler Künstlerinnen und Künstlern in der Krise helfen soll. Damit möchte die Stadt während der Corona-Krise eine Vorbildrolle im Sinne von «Leben mit Kultur» übernehmen. 

Auftritte in Amriswiler Restaurants
Viele Künstler und Kulturschaffende kamen wegen des Lockdowns und dem damit auferlegten Arbeitsverbot in finanzielle Engpässe. Nach einem Aufatmen über die Sommermonate mussten wegen der Pandemie wieder strengere Massnahmen auferlegt werden, die nicht nur den Unterhaltungssektor betreffen. Wegen der Schutzmassnahmen wurden wieder viele kulturelle Events abgesagt. Dem soll die «Störkultur» ein Stück weit entgegenwirken. Weil das Projekt von Amriswil für Amriswil sein soll, wurden vor allem Künstler und Kulturschaffende angefragt, die einen Bezug zu Amriswil und der Region haben. Konkret geht es darum, dass sie Auftritte in Amriswiler Restaurants haben und dort mit Musik oder Kleinkunst für gute Unterhaltung sorgen. Die Idee kommt gut an, weil auch die Gastronomie von der Pandemie und den Schutzmassnahmen stark betroffen ist. Als Projektleiter und Logo-Designerin wurden ebenfalls Künstler angestellt. So kommt das Logo von Regula Stüdli, Projektleiter ist Florian Rexer.  Er führte diverse Gespräche mit Künstlern und vor allem Musikern sowie mit Restaurants aus der Region. Herausgekommen ist eine abwechslungsreiche Event-Serie. 

Ein Testlauf
Mit dem Projekt «Störkultur» schafft die Kulturkommission eine Möglichkeit, die regionale Kultur, Künstler und Kulturschaffende zu unterstützen. Trotzdem wird das aktuelle Projekt als Testlauf angesehen. Denn niemand weiss in dieser unsicheren Zeit, ob die Zuschauer oder Zuhörer überhaupt kommen. Aber, die Künstlerinnen und Künstler sowie die Restaurants zeigten sich alle begeistert vom Projekt. Für alle Auftritte gilt: Die aktuell geforderten Schutzmassnahmen müssen eingehalten werden können. Das aktuelle «Störkultur»-Programm wird im Veranstaltungskalender vom amriswil.info laufend aktualisiert. Alle Veranstaltungen werden zudem im Online-Kalender aufgeführt.