Kopfzeile

Inhalt

Störkultur

Kultur, von der man sich gerne stören lässt

Um die heimischen Künstler zu unterstützen hat die Kulturkommission Amriswil das 
Projekt «Störkultur» ins Leben gerufen.

Ursprünglich wurde das Projekt «Störkultur» ins Leben gerufen, um die einheimischen Künstler während der Coronakrise zu unterstützen. Nach dem Erfolg der ersten Staffel, wurde das Projekt dann um eine weitere verlängert. Jetzt hat sich die Kulturkommission entschieden, dass es eine dritte Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe geben soll. Vorgesehen ist, dass jede Staffel unter einer neuen Leitung organisiert wird. In der ersten Störkultur-Saison war Florian Rexer die treibende Kraft, in der zweiten Ausgabe Silvan Scheiwiller und jetzt tritt Klaus Estermann in die Rolle des Programmchefs. 

Geschichten aus dem Leben
Estermann lebt in Frauenfeld, ist Liedermacher, Dichter, Gitarrist und nebenbei Koch. Als Kleinkünstler erzählt er Geschichten aus der Küche oder aus seinem Leben. Zusammen mit seiner Frau führte er 10 Jahre die Pension «Haus Sonnegg» an der Kreuzlingerstrasse in Oberaach. «Und da gab es unzählige Situationen, die sich für die Kleinkunst mehr als anbieten», so Estermann. Die Pension lief gut. 18 Monate nach der Eröffnung waren schon Gäste aus allen Kontinenten im «Haus Sonnegg». «Das war möglich dank dem Internet, dank der nahen Eurobike und anderen grossen Anlässen in der Region», sagt Estermann. Eine schöne Zeit, auf die er zurückblickt, mit vielen positiven und wenigen ärgerlichen Erlebnissen, von denen einiges in seiner Kleinkunst Platz findet.  

Auf der Bühne und in der Küche
Zu sehen ist der gebürtige Luzerner an Poetry-Slams, auf offenen Bühnen, an privaten Anlässen oder in verschiedenen Kulturlokalen. Auf seinem Programm stehen demnächst Auftritte in Winterthur, Frauenfeld, St. Gallen, Willisau, Thun und Zürich. Am Samstag, 8. Oktober singt und spielt er an einem Stubenkonzert bei Karl und Brigitte Svec in Räuchlisberg. Neben der Kleinkunst ist Estermanns zweites Standbein das Kochen. Aktuell arbeitet er Teilzeit in der Küche der Kartause Ittingen. Jetzt startet Estermann mit der dritten Störkultur-Staffel sein nächstes Projekt. 

 

Das Störkultur-Programm

Sonntag, 6. November, 11 Uhr «Sagenhaftes Amriswil» zu mittelalterlicher Musik des «Duo WunderKram»
(Sonja Wunderlin und Gabriel Kramer) erzählt Walter Haas «Hasli» Sagen aus der Region.
Matinee in der Schreinerei Pfeifer an der Alpenstrasse 5 in Amriswil
Samstag, 10. Dezember, 16 Uhr Zu irischen Klängen des Trios «Strings and Pipes» (Thomas Haubrich, Brigitte Svec, Eveline Lorandi)
liest Klaus Estermann adventliche Geschichten.
Vorabendkonzert im Atelier von Elisabeth Ottenburg an der Nordstrasse 14 in Amriswil
Samstag, 14. Januar, 14 Uhr Anton Diggelmann spielt auf seinem Akkordeon bekannte Melodien. Dazwischen verrät
Ernst Schefer die Entstehungsgeschichten zu seinen Reliefs und Klaus Estermann erzählt
Geschichten aus den Bergen.
Handorgelkonzert im Reliefbau Atelier von Ernst Schefer an der Bahnhofstrasse 17a in Amriswil
Samstag, 11. Februar, 19.30 Uhr Von Judith Gamma, Regula Stüdli und Johan Herak. Wundersame Bildwelten und gehobener
Unsinn. Gelesen von Tamara Wenzler. «Kommen Sie schon, trauen Sie sich was!»
Heiter bis elegant – eine inszenierte Lesung im Atelier Stüdli an der Romanshornerstrasse 26 in Amriswil
Samstag, 11. März, 15 Uhr Das detaillierte Programm wird rechtzeitig bekanntgegeben. Atem – Stille – Farben experimentelle Trompetenklänge von Christoph Luchsinger im
Atelier Ute Klein an der Breitenaachstrasse 1a in Amriswil
Samstag, 15. April, 20 Uhr Zur Ausgiessete der Störkultur 22/23 geben sich die «B’hörde» die Ehre. Klaus Estermann singt
solo und mit den B’hörde. Das Programm wird viel Überraschendes bieten und etwas länger dauern...
Störkultur - Schlussfurioso in der Kunstgiesserei Hutter an der Romanshornerstrasse 59 in Amriswil

Dokumente

Name
Programm_Storkultur_2022.pdf Download 0 Programm_Storkultur_2022.pdf