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Erstellung von Vorprojekten für ein neues Gemeinschaftsgrab mit Beschriftung

9. Juli 2020
Das bestehende Gemeinschaftsgrab mit Beschriftung auf dem Friedhof Amriswil wird vermutlich bis Ende dieses Jahres voll belegt sein. Danach kann diese Bestattungsart nicht mehr angeboten werden, da der erste Stein erst im Jahr 2027 wieder für eine neue Belegung benützt werden kann.

Der Wunsch nach einer Beisetzung in einem Gemeinschaftsgrab (mit Namen) ist schon heute gross und dürfte in Zukunft weiter zunehmen. In den grösseren Städten findet bereits jede zweite Beisetzung in einem Gemeinschaftsgrab statt. Demgegenüber nimmt die Anzahl von Beisetzungen in einem Erdbestattungsgrab laufend ab. Auf dem Friedhof Amriswil dürfte in Zukunft deshalb immer mehr Platz zur Verfügung stehen.

Der Bau eines neuen und ausreichend gross dimensionierten Gemeinschaftsgrabs soll dafür sorgen, dass diese Bestattungsform auch in den kommenden Jahren angeboten und das entsprechende Bedürfnis abgedeckt werden kann. Stadträtin Sandra Reinhart und Friedhofvorsteherin Evelyne Zöllig haben deshalb an mehreren Orten Gemeinschaftsgräber besichtigt, unter anderem in Winterthur, Bronschhofen und St.Gallen.

Die Friedhofkommission hat sich an der Sitzung vom 2. Juni 2020 eingehend über dieses Thema unterhalten und auf dem Friedhofgelände einen passenden Standort für ein neues Gemeinschaftsgrab bestimmt. Der besichtigte Platz westlich der neuen Erdbestattungsfelder eignet sich gut für ein neues Gemeinschaftsgrab. Beabsichtigt ist der Bau einer grosszügigen Grabstätte, wobei der Zugang für Personen im Rollstuhl besser möglich sein muss als heute.

Für das Ausarbeiten einer Projektidee wurde im Budget 2020 ein Betrag von 1500 Franken berücksichtigt. Leider reicht dieser Betrag bei Weitem nicht aus. Wenn drei bis vier Landschaftsarchitekten eine Projektidee ausarbeiten sollen, muss mit Kosten von rund 10'000 Franken gerechnet werden. Die Friedhofkommission beantragte dem Stadtrat deshalb einen Zusatzkredit von 8500 Franken. Dieser wurde in der letzten Sitzung bewilligt. (red.)

Bestehendes Gemeinschaftsgrab.
Das bestehende Gemeinschaftsgrab wird bis Ende dieses Jahres voll belegt sein. (Bild: red.)