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Beiträge für Schlossfestspiele, Wasserschloss, Volley Amriswil und Buchprojekt

9. Juli 2020
Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 7. Juli 2020 mehrere Beiträge gesprochen:

Freunde des Wasserschlosses Hagenwil:
Beitrag an die Gesamtrestaurierung der Liegenschaft Schloss Hagenwil

Die Bauherrschaft hat die zweite Etappe der Sanierung abgeschlossen. Auf das Beitragsgesuch der Bauherrschaft sicherte der Stadtrat Amriswil mit Entscheid vom 24. September 2019 einen Beitrag von 20 Prozent an die von der kantonalen Denkmalpflege anerkannten Kosten in der Höhe von 1,52 Mio. Franken zu. Mit Stadtratsbeschluss vom 22. Oktober 2019 wurden 65'950 Franken für die erste Etappe ausgerichtet.

Der Gesuchsteller reichte Ende Mai 2020 die Bauabrechnung für die 2. Etappe der Sanierung des Objektes im Gesamtbetrag von 1'738'129 Franken ein. Diese Abrechnung wurde durch das Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau mit dem Kostenvoranschlag verglichen. Gemäss Verfügung der kantonalen Denkmalpflege vom 23. Juni 2020 werden 1'108'168 Franken als anrechenbare Kosten anerkannt.

Bei der Sanierung des Schlosshofes wurde festgestellt, dass auch die Holzbrücke stark gelitten hat. In einer weiteren Etappe der Sanierung des Schlosses soll die Hauptbrücke deshalb saniert werden. Die Eichendielen sind angefault und es sind Abblätterungen an diversen Stellen der Brücke zu beobachten. Aufgrund der rohen Holzbeplankung besteht bei Regen oder Nässe auch ein erhöhtes Rutschrisiko. Die Sanierung bzw. Erneuerung wurde von der Denkmalpflege gutgeheissen. Es sind dafür Kosten von rund 20'000 Franken zu erwarten.

Die vom Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau genehmigten anrechenbaren Kosten in der Höhe von 1'108'168 Franken wurden von der Stadt Amriswil für die Auszahlung des Gemeindebeitrags übernommen. An die anrechenbaren Kosten wird dem Gesuchsteller ein ordentlicher Beitrag von 20 Prozent, insgesamt also 221'634 Franken (gerundet), ausgerichtet.

 

Schlossfestspiele Hagenwil:

Beitrag an die Durchführung der Schlossfestspiele

Die Schlossfestspiele in Hagenwil gehören zu den Höhepunkten in der Kulturagenda von Amriswil und locken Jahr für Jahr ein grosses Publikum an. Sie sind beste Werbung für Amriswil sowie das Wasserschloss und machen dem Slogan „Amriswil – Leben mit Kultur“ alle Ehre.

Der organisierende Verein hat sich einen guten Namen geschaffen und darf auf zahlreiche treue Sponsoren zählen. Zu diesen gehören auch der Kanton Thurgau und die Stadt Amriswil. Für die Unterstützung der Schlossfestspiele sind jedes Jahr 10'000 Franken im Budget der Politischen Gemeinde reserviert.

Der Stadtrat hat den ordentlichen und im Budget 2020 enthaltenen Beitrag von 10'000 Franken bewilligt.

 

Volley Amriswil:

Finanzielle Unterstützung in der Saison 2020/2021

Am 22. Mai 2018 hat der Stadtrat eine neue Regelung für die finanzielle Unterstützung von Volley Amriswil beschlossen. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Beitragszahlungen an Volley Amriswil nicht zu einem „Fass ohne Boden“ werden, da die jährlichen Zahlungen klar umschrieben und nach oben limitiert sind.

Für die Teilnahme am Volleyball-Europacup und für die Ausrichtung von Erfolgsprämien beim Gewinn des Meistertitels oder bei einem Erfolg im Cupwettbewerb werden folgende Beiträge ausgerichtet:

pro gespielte Runde im Volleyball-Europacup
(unabhängig vom Gegner)
  Fr.    5000.00
Gewinn der Schweizer-Meisterschaft
(Meisterprämie)
  Fr. 25'000.00
Gewinn des Schweizer Volleyballcups
(Cupsiegprämie)
  Fr. 10'000.00
Gewinn des Super-Cups   Fr.          0.00
Maximalbetrag pro Saison für Europacup,
Meisterschaft und Schweizer-Cup
  Fr. 45'000.00

 

Mit einem Beitragsgesuch vom 1. Juli 2020 ersuchte Volley Amriswil um eine finanzielle Unterstützung für die Saison 2020/2021. Das Gesuch umfasst genau die vorstehend erwähnten Positionen im Maximalbetrag von 45'000 Franken.

Der Stadtrat hat die finanzielle Unterstützung von Volley Amriswil gemäss der vorstehend erwähnten Regelung genehmigt. Vorausgesetzt bleibt dabei die Genehmigung des Budgets 2021 durch die Gemeindeversammlung.

 

Alfons Bieger:

Beitrag an das dritte und letzte Buchprojekt zur Geschichte von Oberaach

Alfons Bieger, wohnhaft an der Nordstrasse 38 in Amriswil, hat in den vergangenen Jahren umfangreiche Informationen über die Geschichte von Oberaach bzw. der Oberaacher Industriegeschichte zusammengetragen, die er in Buchform veröffentlichte. Entstanden sind zwei Broschüren zur Kirchengeschichte (2014) und zur Industriegeschichte im Schlössli-Areal (2019).

Vor zwei Jahren ist der Autor mit einem Finanzierungsgesuch an die Arbeitsgruppe Ortsmuseum und letztlich an den Stadtrat gelangt, welche das Vorhaben geprüft und diskutiert haben. An der Stadtratssitzung vom 14. August 2018 wurden die Kosten von 21'220 Franken für die Herausgabe des Buches bewilligt und der Beitrag im Budget 2019 berücksichtigt.

Im Hinblick auf den Umfang der Geschichte, auf das spannendes Material und die vielen tollen Fotos, zusammengetragen von etlichen Oberaacherinnen und Oberaachern, soll die Geschichte nach Ansicht von Alfons Bieger mit einem dritten und letzten Band fortgesetzt werden. Er hat den Entwurf für das dritte Heft bereits fertiggestellt.

Mit Datum vom 27. Juni 2020 hat Alfons Bieger beim Stadtrat ein Beitragsgesuch eingereicht. Dieses sieht für die Herausgabe von Band 3 Kosten von 27'033 Franken vor. Alfons Bieger ersucht den Stadtrat um einen Beitrag in dieser Höhe, damit das Buch fertig gestaltet und im kommenden Jahr gedruckt bzw. herausgegeben werden kann.

Die Kosten von 27'000 Franken für die Herausgabe des Buches wurden bewilligt und im Budget 2021 berücksichtigt. Die Bücher sollen wiederum gratis abgegeben werden. (red.)